
Besuch der Julia Stoschek Collection, Düsseldorf
eigene Anreise, Fahrgemeinschaften, Anfahrtbeschreibung wird mitgeteilt |
| Samstag 8. März 2007, 11.00 Uhr |
Die Julia Stoschek Collection ist eine private Sammlung zeitgenössischer Kunst mit dem Schwerpunkt Medien und Videokunst, Installation und Fotografie. Ihre neue Heimat fand die sehenswerte Sammlung in einer ehemaligen Rahmenfabrik. Das alte Gebäude, wurde hierfür vom Architekturbüro Kühn Malvezzi durch alle Geschosse hindurch auf die besonderen Anforderungen der Sammlung hin neu gestaltet. Der eigenwillige Ausstellungstitel „Destroy, she said“ ist durch den gleichnamigen Roman von Marguerite Duras (franz. Destruire, dit elle) bekannt, verdankt sich aber vor allem der zweiteiligen Videoinstallation von Monica Bonvicini. „Destroy She Said“ aus dem Jahr 1998, die in Filmausschnitten aus Autorenfilmen der 50-70er Jahre die Rolle der Frau thematisiert. Auch zur Hochzeit des Feminismus werden die Frauen hier vor allem alten Klischees folgend als hilflose Wesen dargestellt. Die Arbeiten in der Ausstellung beschäftigen sich folgerichtig mit räumlichen, psychologischen und zwischenmenschlichen Ausnahmezuständen. (Werke von Mark Leckey, Reynold Reynolds & Patrick Jolley, Paul Pfeiffer, Robert Boyd, Adam McEwen und anderen).Darüber hinaus sind in den einzelnen Geschossen Arbeiten zu untergeordneten Fragestellungen und Themen zusammengefasst, um einzelne Aspekte zu verstärken und zugleich die Offenheit von „Destroy, she said“ zu erweitern. Wir können uns auf einen spannenden Vormittag freuen, zu dem eventuell auch die Sammlerin selbst beitragen wird. Nachmittagsprogramm ( z. B. Galerienbesuch) nach Absprache. Kosten: 15,00 € . |
| Finissage / Künstlergespräch |
| Sonntag, 30. März, 17.00 Uhr |
Bilanz wollen wir ziehen in Hinblick auf eine bemerkenswerte multimediale Ausstellung und ihren vom Künstler selbst gestalteten Katalog. Es geht darum zu fragen, ob und wie Malerei auch im 21. Jahrhundert ein Gedächtnismedium sein kann, ob es möglich ist die Entstehung eines Bildes, das sich aus Erinnerungen, Ein-Bildungen, soeben gewonnenen Eindrücken und deren Überlagerung speist, künstlerisch (d.h. in Malerei und Film) zu bewältigen. Beteiligt werden sein: Achim Bertenburg, Sabine Maria Schmidt, Markus Löffler und Peter Friese. Hoffentlich auch eine Menge an interessierten Kunstfreunden aus dem Kreise der Mitglieder und ihrer Freunde, denn hier wird es höchst authentisch zugehen. Für Getränke wird ebenfalls gesorgt sein. |
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