
Achim Bertenburg: Fluss
Video und Malerei |
| Verlängert bis 15. Mai |
Der Bremer Künstler Achim Bertenburg zeigt in unserem Ausstellungsraum eine Kombination aus Malerei und Video. Letzteres ist im letzten Jahr in Kooperation mit dem Künstlerduo Korpys/Löffler entstanden und thematisiert eine gemeinsame Bootsreise von Berlin nach Bremen. Das (titelgebende) Unterwegssein auf einem Fluss hat im übertragenen Sinne auch etwas mit Bertenburgs Malerei zu tun: Auf den ersten Blick sind es meist monochrom angelegte Flächen, die man wahrnimmt - mit nebel- oder schlierenartigen Strukturen darin. Bei intensiverer Betrachtung aber meint man Andeutungen von Formationen zu entdecken, Schatten oder im Farbnebel sich verflüchtigende Konturen von Gegenständen, Landschaftsaspekten oder Wolkenformationen. Man glaubt innerhalb der malerischen Textur Anzeichen von Flussläufen, Uferböschungen, Baumsilhouetten oder Wolkenformationen zu entdecken. Doch wird dieser Eindruck nie zur Gewissheit, weil schließlich immer das Gemachte, der Pinselduktus und die sich überlagernden ineinander übergehenden eher vieldeutigen Farbgebilde sich als die eigentlichen Motive dieser Bilder erweisen. Diese Ausstellung wird großzügig von der Karin und Uwe Hollweg-Stiftung unterstützt und durch einen Katalog mit Texten von Sabine Maria Schmidt und Peter Friese ergänzt. |
Ausstellungseröffnung
Kyungwoo Chun
SAPPHO : OHPPAS
2 Kanal Videoinstallation |
| Sonntag, 25. Mai 12.00 Uhr |
Der koreanische Künstler richtet in unserem Raum eine neue Multimedia-Installation aus zwei gegenüberliegenden Projektionswänden und mehreren Fotografien an der hinteren Wand ein. Die gespiegelte Schreibweise des Titels deutet an, dass es um eine Gegenüberstellung zweier Ichs geht. Auch bei den ebenfalls zu sehenden Fotoarbeiten aus dem Jahr 2007 ( „believing is seeing“) handelt es sich um Beispiele von Selbstwahrnehmung und Wahrnehmung durch den (Kamera-) Blick des Künstlers. Chun arbeitet mit langen Belichtungszeiten, also mit dem Faktor Zeit, der seinen Arbeiten eine unverwechselbare Ästhetik gibt. Anscheinend geht in den Gesichtern der Portraitierten etwas vor, es entsteht ein Dialog zwischen Bild und Betrachter, der mehr ist als die eindeutige Beziehung von Subjekt und Objekt. Wir dürfen auf eine hochinteressante Ausstellung gespannt sein. Dauer: voraussichtlich bis 31. August. Achten Sie bitte auf die besondere Einladung. |
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