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Kyungwoo Chun
SAPPHO : OHPPAS
2 Kanal Videoinstallation
Verlängert bis 28. September 2008
Der koreanische Künstler zeigt in unserem Raum eine Multimedia-Installation aus zwei gegenüberliegenden Projektionswänden und mehreren Fotografien an der hinteren Wand. Die gespiegelte Schreibweise des Titels deutet an, dass es um eine Gegenüberstellung zweier Ichs geht. Und in der Tat geht es um eine Selbstbefragung der antiken griechischen Dichterin Sappho. Bei den ebenfalls zu sehenden Fotoarbeiten aus dem Jahr 2007 („believing is seeing“) handelt es sich auch um Beispiele von Selbstwahrnehmung und Wahrnehmung durch den (Kamera-) Blick des Künstlers. Chun arbeitet mit langen Belichtungszeiten, also mit dem Faktor Zeit, der seinen Arbeiten eine unverwechselbare Ästhetik gibt. Anscheinend geht in den Gesichtern der Portraitierten etwas vor, es entsteht ein Dialog zwischen Bild und Betrachter, der mehr ist als die eindeutige Beziehung von Subjekt und Objekt. Die Ausstellung ist bis zum 28. September verlängert

Herbstreise nach New York
28. September bis 5. Oktober 2008
Wir besuchen die wichtigsten Museen und (viele neue) Galerien der Stadt. Zum Beispiel das das Guggenheim Museum (Louise Bourgeois), das Whitney Museum of American Art (Paul McCarthy), das MOMA (Kirchner, van Gogh, Mc Kenzie u.a.), seine Dependance „PS1“ in Queens, die Abteilungen der „Dia Art Foundation“ inmitten einer lebendigen Galerienlandschaft (Walter de Marias „New York Earth Room“ und seinem „Broken Kilometer“). Die auch auf Heiner Friedrich zurückgehende Initiative „Dia: Beacon“ in einer ehemaligen Keksfabrik etwas außerhalb der Stadt verdient in jedem Fall einen Besuch, so wie das „New Museum“ in Soho und der von Stephen Rand betriebene Ausstellungsraum „Apex Art“. Neben diesen sozusagen „festen“ Programmpunkten, werden wir noch vielen Neugründungen und Neuentdeckungen nachgehen, die architektonische und soziale Veränderung der Stadt kennen lernen, ins inzwischen sehr veränderte Harlem fahren, Konzerte besuchen, miteinander indisch, chinesisch, japanisch, amerikanisch und wie es eben nur dort möglich ist, „international“ Essen gehen. Wir besuchen bzw. durchqueren den Central Park, fahren wie selbstverständlich mit der U-Bahn, den öffentlichen Bussen, ab und zu in den gelben Taxis und versuchen uns 6 Tage lang ein wenig wie New Yorker in New York zu bewegen. Die Reise ist ausgebucht.
2008 September

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