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Noch bis 18. Januar 2009
Liza Nguyen
Souvenirs du Vietnam – Fotografien / Installation
Auf den ersten Blick erinnern diese in verschiedenen Ockertönen gehaltenen Fotos von Erdproben der in Köln und Paris lebenden Künstlerin an Arbeiten der „Spurensicherer“ der 1970er Jahre. Unbestritten „schön“ sind die in runden Anhäufungen aufgenommenen Naturfragmente und frappierend die brillante Schärfe der stark vergrößerten Aufnahmen. Die insgesamt 19 Aufnahmen, von denen 16 im Ausstellungsraum am Kopstadtplatz präsentiert werden, sind das Resultat einer Reise, die Liza Nguyen 2004 nach Vietnam, in die Heimat ihres Vaters unternahm. Es ging ihr darum, einen Teil ihrer eigenen Geschichte zu recherchieren, doch immer wieder traf sie wie von selbst auch auf kollektive, das Weltgeschehen markierende Zusammenhänge. Die auf den ersten Blick so schönen Erdproben erweisen sich als Material, das von historischen Plätzen und Landstrichen, insgesamt von Orten stammt, welche im Vietnamkrieg der 1960/70er Jahre eine zum Teil tragische Rolle gespielt haben. Das Benennen dieser Orte gehört ebenso zur kompletten ästhetischen Erfahrung, wie auch eine Postkartenserie, die sie vervollständigt. Die Künstlerin wird anwesend sein, es ist ein Katalog erschienen. Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturbüro der Stadt Essen und die FiggevonRosen Galerie. Dank auch an Ricarda Fox.

Samstag 24. Januar 2008
Diana und Aktaeon - ein Tag in Düsseldorf
Eigene Anreise, Anmeldung bei Frau Aderholz
Das Museum Kunstpalast zeigt die viel beachtete Ausstellung „Diana und Aktaeon - der verbotene Blick auf die Nacktheit.“ Ausgehend von einem bei Ovid beschriebenen brisanten Tabubruch, für den der arme Aktaeon grausam bestraft wurde, wollen wir der Frage nach der Nacktheit in der Kunst auf kulturgeschichtlichen Pfaden nachgehen. Herausragende Werke von Araki, Bacon, Breughel, Cranach, Delacroix, Dumas, Klossowski, Picasso, Rembrandt, Rubens, Sherman und anderen bieten auch für sich gesehen schon Anlass genug, nochmal in die Nachbarstadt zu fahren. Die Galerie Konrad Fischer zeigt auf etwas anderer Ebene ebenso provokante (pro-vocare = hervor-rufen) Arbeiten des Mönchengladbacher Künstlers Gregor Schneider - (dessen Installation „END“ noch im Museum Abteiberg in Mönchen-gladbach bis zum Sommer 2009 zu sehen, – nur für Einzelbesucher betretbar ist). Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchen wir noch andere interessante Galerien, so dass der Tag angefüllt mit lohnenden Kunsterlebnissen und Debatten sein wird. (Kosten inkl. Eintritt 35.-€)
2009 Januar

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