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Ausstellungseröffnung
Sonntag, 8. Februar 2009, 12 Uhr
JÜRGEN PAAS
HYPERARCHIV
8. Februar bis 5. April 2009

Die auf den ersten Blick an die Serialität, Geometrie und die Form- und Farbauffassung der Minimal Art erinnernden Arbeiten von Jürgen Paas verstehen sich in ihrer Systematik als Depot und Archiv. So gesehen stehen die zum großen Teil monochrom gefassten Flächen, die oft auch in mehreren Schichten hintereinander präsentiert werden, für eine Art Vorratskammer, ein Aggregat von Bildern und im übertragenen Sinne für eine „Bildreserve“, vergleichbar mit einem Ideenspeicher. Es geht Jürgen Paas in der Tat um eine Kunst, die in sich selbst die Möglichkeiten und die Bedingungen von Malerei untersucht und auf eigenwillige Weise veranschaulicht. Paas plant den gesamten Raum mit Hilfe einer dichten Hängung solcher Elemente, die in der Regel aus pulverbeschichteten, farbigen Stahlblechen bestehen, in eine Art Bildspeicher zu verwandeln. Dass dies auch auf übertragener Ebene sowohl als Referenz gegenüber monochromer Malerei verstanden werden kann und gleichzeitig als Kritik an einer nicht nur durch künstlerische Produktion verursachten Bilderflut, ist nur eine Ebene des Verstehens unter mehreren. Eine andere eröffnet sich in der Tat allen unvoreingenommenen Betrachtern und Passanten, die sich auf diesen merkwürdigen, an das Innere einer riesigen, allerdings sehr farbigen Autobatterie erinnernden Raumeindruck einlassen. Achten Sie bitte auf die besondere Einladung.


Samstag 21. Februar 2008
Museum DKM - ein Tag in Duisburg
Eigene Anreise, Anmeldungen bei Frau Aderholz

Am 22. Januar wird das private Museum DKM eröffnet. Unter dem Titel ″Linien stiller Schönheit″ wird ein erster Teil der Sammlung alter und neuer Kunst zu sehen sein.

Internationale Kunst der Gegenwart – Skulpturen, Malerei, Zeichnungen, druckgrafische Folgen und installierte Räume – Reisefotografien aus dem 19. Jahrhundert, Paravents aus der japanischen Edo Periode, buddhistische Skulpturen aus Gandhāra und epochen- übergreifendes Kunstgewerbe umfasst die Sammlung von Dirk Krämer und Klaus Maas. Im Museum DKM finden über 700 Werke und Artefakte ihrer Sammlung aus zeitlich, kulturell und geografisch höchst unterschiedlichen Zusammenhängen auf über 2.600qm Ausstellungsfläche in mehr als 50 individuell dimensionierten Räumen zusammen. Der Titel dieser ersten Sammlungspräsentation ″Linien stiller Schönheit″ ist zugleich Programm: alle Werke der Sammlung DKM wollen in Stille geschaut oder ersehen werden. Künftig wird es im Museum DKM neben der ständigen Sammlungsschau Wechselausstellungen geben.

Das Gebäude wurde nach Entwürfen der Schweizer Architekten Egli, Rohr und Partner auf einem Industriegrundstück der 60er Jahre in der Duisburger Innenstadt realisiert.
(Kosten inklusive Eintritt 35.-€)


Ausblick auf April
Sonntag, 26. April 2008, Treffpunkt 12.00 Uhr
ART COLOGNE
Ein Rundgang  (Anmeldungen bei Frau Aderholz)

Vom 22. bis 26. April 2009 öffnet die 43. ART COLOGNE - Internationaler Kunstmarkt in Köln ihre Tore. Fünf Tage zeigen rund 180 Galerien aus dem In- und Ausland Kunst der Klassischen Moderne, Kunst nach 1945 sowie moderne und zeitgenössische Kunst. Vertreten sind Malerei, Skulptur und Installationen, Video und Photographie, Arbeiten auf Papier sowie Editionen und Multiples. So reflektiert die ART COLOGNE die Vielfalt des Kunsthandels in Europa und Übersee auf hohem Niveau. In diesem Jahr geht die ART COLOGNE erstmals in Halle 11 an den Start. Unmittelbar am neuen Südeingang gelegen zeigt die Kunstmesse wieder ihr Gesicht der Stadt – mit einem angemessenen architektonischen Ambiente und einer optimierten Anbindung für Besucher und Aussteller. Die Galerien der Klassischen Moderne und der Nachkriegskunst stellen ihr Programm auf der ersten Ebene vor, die zeitgenössische Kunst präsentiert sich gemeinsam mit den erfolgreichen Formaten Open Space und New Contemporaries auf der zweiten Ebene. (Kosten inklusive Eintritt 39.-€)

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