
| Sonntag, 5. April 2009, 12.00 Uhr |
Finissage
JÜRGEN PAAS
HYPERARCHIV |
Letzte Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung!!!
Die auf den ersten Blick an die Serialität, Geometrie, die Form- und Farbauffassung der Minimal Art erinnernden Arbeiten von Jürgen Paas verstehen sich in ihrer Systematik als Depot und Archiv. So gesehen stehen die zum großen Teil monochrom gefassten Flächen, die oft auch in mehreren Schichten hintereinander präsentiert werden, für eine Art Vorratskammer, ein Aggregat von Bildern und im übertragenen Sinne für eine „Bildreserve“, vergleichbar mit einem Ideenspeicher. Es geht Jürgen Paas in der Tat um eine Kunst, die in sich selbst die Möglichkeiten und die Bedingungen von Malerei untersucht und auf eigenwillige Weise veranschaulicht. Paas hat den gesamten Raum mit Hilfe einer dichten Hängung und skulpturalen Füllung solcher Elemente in eine Art Bildspeicher verwandelt. Zusammen mit dem Künstler wollen wir uns zum letzten Mal in der Ausstellung treffen und auf die Frage eingehen, ob und inwieweit Kunst Bezugssystem und Gedächtnisspeicher sein kann. Für Getränke wird gesorgt sein und von der Edition, den Objekten aus verzinktem Stahlblech, können noch einige Exemplare von Ihnen gekauft werden. |
| Sonntag, 26. April 2009, Treffpunkt 12.00 Uhr |
ART COLOGNE
Ein Rundgang |
Vom 22. bis 26. April 2009 öffnet die 43. ART COLOGNE – Internationaler Kunstmarkt in Köln ihre Tore. Fünf Tage zeigen rund 180 Galerien aus dem In- und Ausland Kunst der Klassischen Moderne, Kunst nach 1945, sowie moderne und zeitgenössische Werke. Vertreten sind Malerei, Skulptur und Installationen, Video und Photographie, Arbeiten auf Papier sowie Editionen und Multiples. So reflektiert die ART COLOGNE die Vielfalt des Kunsthandels in Europa und Übersee auf hohem Niveau. In diesem Jahr geht die ART COLOGNE erstmals in Halle 11 an den Start. Unmittelbar am neuen Südeingang gelegen, zeigt die Kunstmesse wieder ihr Gesicht der Stadt – mit einem angemessenen architektonischen Ambiente und einer optimierten Anbindung für Besucher und Aussteller. Die Galerien der Klassischen Moderne und der Nachkriegskunst stellen ihr Programm auf der ersten Ebene vor, die zeitgenössische Kunst präsentiert sich gemeinsam mit den erfolgreichen Formaten Open Space und New Contemporaries auf der zweiten Ebene. Wir bewegen uns frei in den Hallen, gehen aber auch ganz gezielt auf Galeristen zu, die gern Rede und Antwort stehen. Um an der Exkursion teilzunehmen, melden Sie sich bitte bei Frau Aderholz an. Die Kosten betragen, inklusive Eintritt, 39 Euro (bei eigener Anreise). |
Ausstellungseröffnung
Samstag, 9. Mai 2009, 18.00 Uhr |
Sandra Peters
MODIFIKATION - STETIG STEIGENDE STEINE
Rauminstallation |
Die in Berlin lebende Sandra Peters hat speziell für den Ausstellungsraum am Kopstadtplatz eine aufwändige und zugleich sehr klare Installation entworfen. Sie ummantelt die beiden Pfeiler im Raum mit runden Backsteinummauerungen, wie man sie von den markanten Schornsteinen des Schlosses Cecilienhof in Potsdam her kennt. Das Auffälligste an ihnen ist der an eine Doppelhelix erinnernde spiralförmige Verlauf der speziell für die Ausstellung hergestellten Ziegelsteine. Damit werden zwei in sich etwas orientalisch wirkende, durchaus „höfisch“ zu verstehende, aber auch etwas wie Industrieschornsteine anmutende Muster von Potsdam nach Essen transferiert. Formal werden durch diese Maßnahme die (runden) Säulen am Fenster des Raumes wieder aufgenommen und die gemauerten Pfeiler der Pergola auf dem Platz beantwortet. Kennt man die historische Rolle des Schlosses in Bezug auf die deutsche Geschichte, entsteht wiederum eine ganz neue Sinnebene. Der so entstehende vollkommen neue Raumeindruck, der sowohl vom Platz her, als auch aus nächster Nähe (nämlich im Sinne der Materialität der in Potsdam hergestellten Backsteine) im Raum wahrnehmbar ist, ist nicht unbedingt an Vorwissen gekoppelt, um als wirkmächtiges und Gedanken anregendes Bild bei Betrachtern und Passanten hängen zu bleiben. Die Künstlerin ist am Tag der Vernissage anwesend. Zur Ausstellung erscheint eine Edition. Ausstellungsdauer: 10. Mai bis 30. August 2009. Selbstverständlich erhalten Sie eine gesonderte, exklusive Einladung. |
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