
Ausstellungseröffnung
Sonntag, 4. Oktober 2009, 12 Uhr |
Christian Helwing
EAT - Rauminstallation |
EAT (englisch: Essen). Der in Bremen lebende Künstler arbeitet mit den am Ausstellungsort auffindbaren räumlichen Vorgaben, Maßen, Proportionen und Sinnebenen. Immer interessieren ihn auch die sozialen, repräsentativen und historischen Zusammenhänge. Es geht also um die Bedeutungen, die ein Raum im Stadtgefüge hat oder einst gehabt hat, um die Wege, die die Menschen darin zurücklegen oder -gelegt haben, um die Wechsel und Umwidmungen, die der Ort im Laufe der Jahre erfahren musste. Helwings Werke nähern sich bisweilen so sehr dem Funktionsträger Architektur an, dass sie darin aufzugehen scheinen. Wandsegmente erinnern an Bauhaus-Architektur (oder die Architektur des Bauhauses) und immer wieder scheinen die Plastiken nahtlos mit dem Leben zu verschmelzen. Sie täuschen Nützlichkeit vor und laden doch letztlich zum ästhetischen Raisonnement ein. Indem sie dies aber gleichzeitig tun, nehmen sie auf intelligente Weise und vor allem in sinnlicher Form den Strang einer Diskussion wieder auf, der einst um die Minimal Art entbrannt war. In unserem Raum wird eine radikale und irritierende Maßnahme im direkten Sinne „Raum greifen“, die das Ortspezifische neu bereifen lässt. Durch das Einziehen einer diagonalen Wand wird der Raum ganz anders als bisher erlebbar. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog aus der Schriftenreihe. |
| 9. bis 11. Oktober 2009 |
| 3 Tage Biennale Venedig |
„Die Geographie der Kunstwelt hat sich durch neu aufkommende Zentren schnell erweitert: China, Indien, der Nahe Osten... Es wird mein Anliegen sein, eine Schau zu schaffen, die sich zwar durch individuelle Zonen der Intensität artikuliert, aber dennoch als eine geschlossene Ausstellung erscheint." So beschreibt Daniel Birnbaum die von ihm kuratierte 53. Internationale Kunstausstellung der Biennale Venedig. Der Kunstverein Ruhr widmet sich drei Tage lang intensiv dieser wichtigen Ausstellung, welche sich in den „Giardini“ mit den nationalen Pavillons und dem „Arsenale“ konzentriert, sich aber auch innerhalb des Stadtgebietes der alten Lagunenstadt ausbreitet. Parallel zu den Ausstellungen der Biennale, gibt es noch zahlreiche andere Ereignisse, die den Namen Begleitprogramm (Eventi Collaterali) mehr als verdienen. Sie sind gleichsam ein Muss und wir werden versuchen, die besten unter ihnen mit den Besuchen der Hauptausstellungen zu verbinden. Natürlich werden auch einige ältere Palazzi, Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten, die auf dem Weg liegen, besucht. Man findet sie in der Serenissima, im wahrsten Sinne des Wortes „Nebenan“. Kleine Pausen zwischendurch und gutes Essen am Abend sind obligat… Flüge mit Air Berlin/ÜF im Grand Hotel Principe/Transfer/Eintrittsgelder 698 Euro im Einzelzimmer, 595 Euro im Doppelzimmer. Die Reise ist ausgebucht. |
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