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Sonntag, 7. Februar 2010, 15.00 Uhr
Museum Folkwang
Besichtigung des Neubaus und der Sammlung
Anmeldung bei Frau Aderholz

Eine Woche nach der offiziellen Eröffnung des Neubaus von David Chipperfield Architects besuchen auch wir das Museum Folkwang.  Der schon von Außen beeindruckende helle Komplex ergänzt den denkmalsgeschützten Altbau und setzt dessen Prinzip mit einem Ensemble von sechs Baukörpern, vier Innenhöfen, Gärten und Wandelhallen fort. Dieses neue Haus bietet eine abwechslungsreiche Raumfolge mit viel natürlichem Licht und großen hellen Sälen. Es kommt durch diese geglückte Baumaßnahme zu einem Zugewinn von 3.800 qm Ausstellungsfläche, die nun sowohl für die Sammlungen der deutschen und französischen Malerei des 19. Jahrhunderts, der klassischen Moderne und der Kunst nach 1945 zur Verfügung steht. Genug neuen Raum gibt es nun auch für die Grafische und die Fotografische Sammlung und für die vielbeachteten Wechselausstellungen. Wir widmen uns an diesem Nachmittag sowohl der Architektur als auch der neuen Präsentation von Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Ebenso besuchen wir die gerade eröffneten Ausstellungen „Fotografie und Individuum“ und „Wünsche und Erwerbungen, Zeitgenössische Zeichnung“. Teilnahmegebühr: 20 €. Wir bitten wegen der beschränkten Teilnehmerzahl um baldige Anmeldung.


Sonntag, 14. Februar,  12.00 Uhr
Finissage, Künstlergespräch, Katalogvorstellung
Christian Helwing : EAT. – Rauminstallation

Die um 5 Wochen verlängerte Ausstellung wird heute mit der Vorstellung des Kataloges beendet. Zugleich besteht zum letzten Mal die Gelegenheit die beeindruckende Rauminstallation noch einmal zu sehen. Helwings Werke nähern sich so sehr dem Funktionsträger Architektur an, dass sie darin aufzugehen scheinen. Seine Wandsegmente erinnern an die Architektur des Bauhauses. Farbkonzepte von Bruno Taut und „De Stijl“, das Verständnis der Konstruktivisten von Architektur als einem Vermittler zwischen Kunst und täglichem Leben, die ins Raster gesetzten Pfeiler Le Corbusiers, das zeichenhafte Verständnis von Architektur von Venturi/ Scott Brown („Learning von Las Vegas“) sind einige der sich in seiner Arbeit zu einem gesamten Raumkonzept überlagernden und verdichtenden Ideen. Und auch der Name einer Londoner Sandwich Kette (EAT. = Essen in Essen) findet im Ausstellungstitel und in Anlehnung an deren minimalistische Corporate Identity, hier ihren Ort. Zur Ausstellung ist nun ein Katalog aus der Schriftenreihe des Kunstvereins erschienen mit vielen Bildern, einem Interview mit dem Künstler von Dr. Joachim Kreibohm und einem Text von Peter Friese. Für Getränke und eine kleine Stärkung wird gesorgt sein.


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