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Ausstellungseröffnung 
Samstag, 6. März 2010, 18.00 Uhr
Keep The Fire Burning
Eine Videoinstallation von Maximilian Moll

Feuer steht für Wärme und Licht, kann sich aber auch zu einer zerstörerischen, alles verschlingenden Kraft ausweiten. Aus diesem Spannungsfeld heraus ist eine den gesamten Ausstellungsraum umfassende, beeindruckende Dramaturgie entstanden. Die lodernden Videobilder folgen indessen keinen einfachen Erzählmustern. Sie schaffen einen Resonanzraum, in dem Erinnerungen, aber auch archaische kollektive Vorstellungen stimuliert werden und sich zu einer besonderen ästhetischen Erfahrung verdichten. Der erste Eindruck eines angenehm wärmenden Feuers verkehrt sich in sein Gegenteil. Ein virtueller Brandherd weitet sich geräuschvoll zu einer regelrechten Katastrophe aus. Autos stürzen in ein Flammenmeer und sogar ganze Häuser explodieren. Zwischen Purgatorium und Scheiterhaufen, Vorhölle und Endzeit eröffnet sich ein schier unerschöpflicher Erfahrungsraum, an dem sich zahlreiche Gedanken und innere Bilder entzünden. In einem aufwendigen Prozess hat Maximilian Moll computergenerierte Bilder und eigene Videoaufnahmen mit Bildmaterial überblendet, dass er verschiedenen Quellen und Archiven entnommen hat. Eine wie für den Ausstellungsraum des Kunstvereins gemachte, hochbrisante Arbeit. Der Berliner Künstler ist natürlich anwesend und gesprächsbereit. Dauer der Ausstellung: bis 18. April 2010.  Achten Sie bitte auf die besondere Einladung.


Samstag 13. März 2010
Tagesfahrt nach Hagen  
Besuch des Osthaus Museums und des Emil Schumacher Museums

In der Tat bleibt das Osthaus Museum durch seine Geschichte immer direkt mit Essen verbunden, ist doch sein Altbau von Henry van de Velde das ursprüngliche, 1902 eröffnete Museum Folkwang. Heute bietet es zusammen mit den neuen Um- und Ergänzungsbauten seinen Besuchern eine bemerkenswerte Auswahl an Werken der Klassischen Moderne, insbesondere des Deutschen Expressionismus. Aber auch zeitgenössische Positionen haben Eingang in die Sammlungen gefunden und stehen im Mittelpunkt der Sonderausstellungen. Nach wie vor aber wird in der historischen Eingangshalle rund um den auch aus Essen bekannten Minne-Brunnen Kunst um 1900 gezeigt. Das im letzten Jahr eröffnete Emil Schumacher Museum zeigt neben dem Oeuvre seines Namensgebers auch die der Kulturhauptstadt RUHR 2010 gewidmete Ausstellung „Neue Freiheit. Abstraktion nach 1945“. Es geht um die Spannbreite des Abstrakten Expressionismus und die Werke der bedeutendsten Vertreter der internationalen Nachkriegsavantgarde. Anreise mit der Deutschen Bahn und / oder privaten PKW. Kosten: 20,-€. Anmeldungen bei Frau Aderholz.


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