Die auf den ersten Blick an die Serialität, Geometrie und die Form- und Farbauffassung der Minimal Art erinnernden Arbeiten von Jürgen Paas verstehen sich in ihrer Systematik als Depot und Archiv. So gesehen stehen die zum großen Teil monochrom gefassten Flächen, für eine Art Vorratskammer, ein Aggregat von Bildern und im übertragenen Sinne für eine „Bildreserve“, vergleichbar mit einem Ideenspeicher. Als Nachklang seiner im Kunstverein Ruhr gezeigten Ausstellung „Hyperarchiv“ und zur Vorstellung des fertig gestellten Kataloges treffen wir uns heute Nachmittag zu einem offenen Gespräch mit dem Künstler in dessen Atelier in Essen Steele. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen bei Frau Aderholz hingegen erwünscht. Wir möchten den Nachmittag gut vorbereiten und hoffen auf eine rege Resonanz. |