Samstag, 09. März 2019 |
Köln – Besuch des Wallraf-Richartz-Museum |
»Es war einmal in Amerika.« Das Wallraf-Richartz-Museum widmet sich mit einer großen Überblicksausstellung der US-amerikanischen Kunst zwischen 1650 und 1950. Die Sonderschau beginnt mit Werken aus der Kolonialzeit, führt zu den Meistern des amerikanischen Realismus und endet mit Beispielen des Abstrakten Expressionismus. Mehr als 130 Leihgaben aus den renommiertesten Sammlungen und Museen der Vereinigten Staaten und Europa holt das Museum für diese Schau an den Rhein. Darunter herausragende Werke von Meistern wie Willam Copley, Benjamin West, Edward Hopper, George Bellows, Georgia O`Keeffe, Mark Rothko, Barnett Newman und Jackson Pollock. Allesamt Beispiele dafür, wie lebendig, innovationsbereit und experimentierfreudig die US-amerikanische Kunst schon immer war. Dank der herausragenden Qualität der Exponate, von denen einige noch nie in Deutschland zu sehen waren, erhalten wir einen einzigartigen Einblick in die faszinierende Vielfalt von drei Jahrhunderten US-amerikanischer Kunst. Gemeinsam mit Dr. Marion Opitz, einer Kennerin der Materie, werden wir uns die Ausstellung erarbeiten.
Teilnahme inklusive Eintritt:35 € (Mitglieder 30,-€) Eigene Anreise. Treffpunkt 11 Uhr vor Ort.
Obligate Anmeldung bei Frau Aderholz. |
Samstag, 16. März, 18 Uhr |
Ausstellungseröffnung
Douglas Kolk |
Der US-amerikanische Künstler war ein begnadeter Zeichner, dessen Werke eine sehr persönliche zugleich auch erkennbar gesellschaftlich geprägte Weltsicht offenbaren. Sparsam mit dem Bleistift hingesetzte Linien, und doch auch perfekt lavierte Körper, die Verwendung von Schriftzeichen und Signets machen seine Bilder unverwechselbar. Einerseits werden hier Einflüsse der Werbung, des Comics und der westlichen Popkultur verarbeitet, andererseits erinnern manche dieser Bilder an naive Kritzeleien - doch sind sie allesamt geprägt durch persönliche Empfindungen. Zunächst unverständliche Anspielungen erweisen sich als schmerzhafte Auseinandersetzungen mit Drogenerfahrungen und den Erlebnissen und Ängsten, die damit einhergehen. Diese Werke sind öffentliche Bildzeichen und zugleich private Niederschriften. Weil sie wegen ihrer Nähe zu bekannten Bildmustern der Pop-Art, der Werbung, aber auch zu kindlichen Malereien auf den ersten Blick vertraut anmuten, ermöglichen sie einen anscheinend leichten Zugang. Weil sie aber in ihren unvertrauten Anspielungen und ihrer kompositionellen Bildanordnung befremdlich wirken, wecken sie unsere Neugier. Aus mehreren Privatsammlungen haben wir Arbeiten geliehen, die sich zu einer auf den Ausstellungsraum genau abgestimmten Hängung ergänzen. Bis 26. Mai 2019. Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturbüro der Stadt Essen. Dank an die Sammler Hans-Georg Lobeck und Florian Peters-Messer. |
|