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Aktuelles Programm
| Verlängert bis 24. Oktober 2010 |
| Gaylen Gerber - Rauminstallation |
Im Rahmen von "Grenzgebiet Ruhr", dem Projekt der Kulturhauptstadt Europas Ruhr 2010
In seiner raumbezogenen Ausstellung hat der in Chicago lebende Künstler mit reduzierten, aber grundlegenden Mitteln in das Erscheinungsbild des Ausstellungsraumes eingegriffen. Es entstand ein architektonisch und farblich verändertes Ambiente, in dem es nicht mehr möglich ist, zwischen ausgestellten Werken und dem Kontext, in dem sie gezeigt werden, zu unterscheiden. Unsere Wahrnehmung wird wie von selbst zu einer differenzierten Befragung der gesamten Situation und letztlich auch des eigenen Unterscheidungsvermögens. Es lohnt sich durchaus einmal tagsüber den Raum sowohl von innen zu sehen, als auch nachts von außen, wenn er bis 24 Uhr in Orange und in Blau auf den Kopstadtplatz ausstrahlt. |
| Sonntag, 5. September 2010 |
| Tagesfahrt zum Projekt Emscherkunst.2010 |
40 Künstlerinnen und Künstler, zum Teil in Duos oder Gruppen arbeitend, erschufen 20 Werke unterschiedlichster Art und platzierten sie auf der Emscherinsel zwischen Castrop Rauxel und Oberhausen. Die ungewöhnlichsten Räume wie z. B. Schleusen, ehemalige Industrieanlagen oder urbane Brachflächen werden so zur Bühne der EMSCHERKUNST.2010. International renommierte Künstler wie Rita McBride, Jeppe Hein oder Tadashi Kawamata, Lawrence Weiner genauso wie Studenten der Kunstakademie Münster haben den Auftrag angenommen und sich bei zahlreichen Bereisungen per Schiff, Rad und Auto intensiv mit den Standorten und der Region auseinander gesetzt. Wir wollen den vorletzten Tag des Projektes nutzen um uns die spannenden Projekte einmal genauer anzusehen. Bitte melden Sie sich bei Frau Aderholz. Wenn sich genügend Interessenten finden und damit einverstanden sind, machen wir die Tour per Fahrrad. Teilnahme: 10.-€ |
| Samstag, 25.9. 2010 |
| Haus Waldfrieden und Besuch bei Tony Cragg in Wuppertal |
Die ehemalige Villa des Wuppertaler Lackfabrikanten Kurt Herberts "Haus Waldfrieden" in Unterbarmen wird Ziel dieser Tagesfahrt sein. Einst in den Jahren 1946 bis 1949 vom Architekten und Maler Franz Krause für den Wuppertaler Unternehmer Herberts gebaut ist es auch heute noch ein architektonisch bedeutendes und unter Denkmalschutz stehendes Gebäude. Es liegt in einem ca. 15 Hektar großen Park. Der ebenfalls in Wuppertal lebende Künstler Tony Cragg hat es 2006 erworben, um dort ein Architekturmuseum und den Skulpturenpark Waldfrieden zu schaffen. Wir treffen den Künstler, sprechen über seine Arbeit und seine Ideen und besuchen auch die laufende Ausstellung von Jean Dubuffet. Am Nachmittag – wenn die Zeit reicht - besuchen wir den Neuen Kunstverein Wuppertal und das Von der Heydt-Museum, wo gerade eine große Ausstellung von Pierre Bonnard gezeigt wird. 20.-€, eigene Anfahrt. Anmeldung bei Frau Aderholz. |
| In Planung:
Do 28. bis So. 31. Oktober 2010 |
| Ein Wochenende in Lissabon |
Die Hauptstadt von Portugal liegt an einer Bucht an der Mündung des Tejos in den Atlantik und wird das Reiseziel des Kunstvereins sein. Zwar wollen wir uns auch hier mit Gegenwartskunst beschäftigen, doch dürfen die historischen Sehenswürdigkeiten auf keinen Fall zu kurz kommen. Wir fahren mit dem Bus durch historische Bezirke, sehen die Parkanlage "Eduardo VII.", besuchen die "Catedral Sé Patriarcal" mit ihrem Stilmix von Romanik, Gotik und Barock und die Kirche St. Lucia. Natürlich auch das Belém-Viertel und Vasco da Gamas Heimathafen Restolo. Ein Halt im "Mosteiro dos Jerónimos", eine Kaffeepause in der "Antiga Fábrica de Pastéis de Belém" gehören obligatorisch dazu. Es geht mit der berühmten "Vintage Lisbon Tram", zum Museu Nacional de Arte Contemporânea, wo aktuelle Ausstellungen und Gegenwartskunst auf uns warten. Weitere Attraktionen: Palácio Nacional de Sintra, Cabo da Roca, der westlichste Punkt des europäischen Festlandes, der Vorort Benfica mit seinem Park Florestal de Monsanto, Palácio do Marquêses de ,"Jardim de Venus". Das Museu Calouste Gulbenkian, das Museu Nacional de Arte Antiga, mit dem berühmten Gemälde "Die Versuchung des Heiligen Antonius" von Hieronymus Bosch. Ein nächtlicher Bummel durch die Altstadt mit Besuch einer Fado-Bar, eine Weinverkostung im Portwein-Institut, mehrere Restaurant– und Kaffehausbesuche runden die Reise ab. Natürlich erkunden wir auch die Galerien für aktuelle Kunst der Qualitätsstufe 1 und treffen uns mit dem Lissaboner Künstlerfreund Daniel Blaufuks, der jüngst im Kunstverein seine sehenswerte Ausstellung hatte. Bitte melden Sie sich bei Frau Aderholz. |
| In weiterer Planung:
Freitag, 3. bis Sonntag 5. Dezember 2010 |
| Ein Wochenende in Dresden |
Die Hauptstadt des Landes Sachsen hat für Kunstinteressierte schier Unerschöpfliches zu bieten. Eine der Hauptattraktionen ist das neu eröffnete Albertinum der "Neuen Meister", das wir natürlich besuchen werden. Zu den Staatliche Kunstsammlungen gehören auch die "Alten Meister" und das Grüne Gewölbe im Residenzschloss. Ein Besuch des Gerhard Richter-Archivs knüpft wieder an die Kunst der Gegenwart an. (Richter stellte 1994 im Kunstverein Ruhr aus). Ein weiterer uns bekannter Künstler, Christian Sery, ist Rektor der Hochschule für bildende Künste. Natürlich wollen wir ihn, wenn es seine Zeit erlaubt sehen und sprechen. Ein Besuch des Neuen Sächsischen Kunstvereins und des Kunsthauses Dresden vervollkommnet den Zugang zur Dresdener Szene der Gegenwartskunst. Schließlich besíchtigen wir auch das viel diskutierte Seetor von Franka Hörnschemeyer, besuchen vielleicht auch ein Künstleratelier, schauen uns in den Kneipen der Neustadt um, gehen mindestens zwei Mal gut miteinander Essen. Die drei Tage in Dresden werden angefüllt von Sehenswürdigkeiten, Gesprächen und eine Menge an neuen Erfahrungen.: Eine frühe Anmeldung bei Frau Aderholz sichert günstige Tarife für Flug und Unterkunft. Flüge ab Dresden, Unterbringung im internationalen Studentenheim der Uni. Flüge am 3.12. 2010 um 10:00 Uhr ab Düsseldorf und am 5.12. 2010 um 20:05 Uhr ab Dresden. |
| 14. November 2010 bis 16. Januar 2011 |
Ausstellung
KORPYS / LÖFFLER
Die Stadt von Morgen |
"Die Stadt von morgen" lautete das Motto der "Interbau 1957" mit der das Hansaviertel in Berlin eingeweiht wurde. André Korpys und Markus Löffler verstehen Ihre Installation als Beitrag zu einer Archäologie des Hansaviertels. Was für Berlin gilt, kann auch in Essen Geltung beanspruchen. Es geht den Künstlern darum, verdeckte Schichten und vergessene Aspekte der "Stadt von morgen" freizulegen. In ihrem Video tragen sie ein balkenähnliches Gebilde durch das Viertel und überblenden diese Aktion immer wieder mit historischen Aufnahmen von 1950, die das zerbombte Gebiet vor dem Aufbau zeigen. Im zweiten Teil ihres Beitrags geht es um die lustvolle Zerstörung von Designklassikern aus den 50er Jahren mit eben dem zuvor getragenen Balken. Letzterer entpuppt sich als Bauelement einer der Hansaviertel-Architekten (Egon Eiermann). Der Sieg der fortschreitenden Zeit macht selbst vor einem wunderschönen Braun-Plattenspieler nicht halt. Entsorgt die Moderne sich selbst, oder geht es darum unser Verhältnis zu ihr neu zu überdenken? Die beiden Künstler leisten mit ihren schönen, wohl komponierten, aber zugleich in hohem Maße irritierenden und provozierenden Bildern einen Beitrag zu einer aktuellen Diskussion. Eine wie für den Ausstellungsraum des Kunstvereins gemachte Arbeit, die an die Ausstellungen von Franke Hörnschemeyer, Christian Helwing und Gaylen Gerber formal und inhaltlich anschließt und im Jahr der Kulturhauptstadt RUHR.2010 Interesse zu finden verspricht. Achten Sie bitte auf die besondere Einladung. |
Ausstellungstipps aus der Region: |
Kunsthalle Düsseldorf
und
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen |
Hans Peter Feldmann bis 22.8.2010
Marcel Broodthaers und heute 11. 9. 2010 bis 16. 1. 2011 |
Museum Kunstpalast
K20 Düsseldorf |
Neue Präsentation des Hauses und Sander, Martin, Sailsdorfer, u.a. ab 10.7.2010 |
| K21 (Ständehaus Düsseldorf) |
26 Künstlerräume bis 4. 9. 2010
Auswertung der Flugdaten 11. 9. 2010 bis 30.1. 2011 |
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