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Bis 19. Februar 2023
Effrosyni Kontogeorgou
INERTIA
NOTHING HAPPENS UNTIL SOMETHING MOVES?
Rauminstallation

Effrosyni Kontogeorgou hat für den Ausstellungsraum des Kunstverein Ruhr eine begehbare Installation geschaffen, die speziell für diesen Ort in der Essener Innenstadt gemacht ist. Sie hat den Boden des Ausstellungsraumes erhöht und zugleich zwei Absenkungen geschaffen, die wie ein Einbruch der Natur in den Kulturraum wirken. Der Titel der Arbeit bedient sich eines Zitats von Albert Einstein und spielt auf das Trägheitsgesetz in der Physik an, welches den Widerstand eines Körpers gegenüber äußeren Bewegungsimpulsen beschreibt. Zugleich könnte es wie eine Metapher für soziale und gesellschaftliche Verhältnisse klingen. Doch Einsteins Satz geht noch weiter: »When something vibrates, the electrons of the entire universe resonate with it, everything is connected« (Wenn alles schwingt, geraten die Elektronen des gesamten Universums mit ihm in Resonanz, alles ist miteinander verbunden).Effrosyni Kontogeorgou hat in der Tat einen Raum geschaffen, in dem derartige Zusammenhänge eine Rolle spielen und geradezu physisch erlebbar werden. Das ganze Projekt wurde inspiriert durch die Veränderungen der Landschaft nach der Industrialisierung im Ruhrgebiet, insbesondere durch die unterirdischen Hohlräume, welche durch den Bergbau entstanden sind. Aber auch die Gedankengänge von Donna Haraway aus ihrem »A Cyborg Manifesto«, in denen Kultur und Natur nicht mehr als Gegensatz, sondern zusammen gedacht werden müssen, haben die Künstlerin in ihrer Haltung beeinflusst und bestärkt, was sich bei einem Gang durch die Ausstellung bestätigt. Ein Katalog, begleitende Veranstaltungen und ein Vermittlungsprogramm für jüngere Besuchende sind geplant.


Freitag, 27. Januar 2023, 18.00 Uhr

PANTA RHEI / ALLES BEWEGT SICH
Künstleringespräch
mit Effrosyni Kontogeorgou

Die in Bremen lebende Konzeptkünstlerin Effrosyni Kontogeorgou arbeitet mit dem Raum, seinen architektonischen Vorgaben und deren Einfluss auf Menschen. Ihre Installationen sind immer Ergebnisse einer konzentrierten und mitunter langwierigen Auseinandersetzung mit den vorgefundenen Bedingungen und Möglichkeiten eines tatsächlich vorhandenen Raumes und der ihn umgebenden Architektur. Zentrale Elemente sind dabei die direkte Erfahrung und Wirkung von Raum, das Verhältnis von Körper und Architektur, von institutioneller Rahmung und individueller Aneignung. Der Genius Loci, die Geschichte und die historisch gewachsene oder auch veränderte Bedeutung eines Ortes gehören ebenso zu den Grundlagen ihrer Überlegungen und künstlerischen Entscheidungen. In den immer ortsbezogenen Werken thematisiert die Künstlerin Phänomene des Übergangs: Durchgänge, Passagen, Schwellen, Treppen und Wandöffnungen. Zugänge werden versperrt, der Boden wölbt, oder senkt sich. Besucher werden dazu gebracht, die Gehrichtung zu ändern, eine vorher nicht vorhandene Treppe oder einen Korridor zu betreten. Auf diese Weise kommt es zu besonderen, nur vor Ort möglichen Erfahrungen, zu unerwarteten Sensibilisierungen und einer kunstspezifischen Aufmerksamkeit. Worüber heute mit der Künstlerin zu sprechen sein wird.


Samstag, 4. Februar 2023, 15-17 Uhr

IM VERBORGENEN
Mit Jutta Schwichtenberg
Für Kinder von 6-10 Jahren

Die Künstlerin Effrosyni Kontogeorgou nimmt mit ihrer Installation „INERTIA - NOTHING HAPPENS UNTIL SOMETHING MOVES?“ auch auf die Landschaft und die Bergbautradition im Ruhrgebiet Bezug. Es geht in ihrer großen Bodenarbeit also auch um das, was sich in der Region, zu der auch Essen gehört, unter der Erde befindet. Gemeinsam werden wir die Rauminstallation begehen, eine Geschichte aus der Sagenwelt der Bergleute hören und mittels Kratzbildern unsere ganz eigenen Vorstellungen und Ideen umsetzen. Freie Teilnahme. Anmeldung unter 0201 226538. Anrufe bitte Di-Fr 12 bis 18 Uhr, Sa + So 14-17 Uhr.


Sonntag, 19. Februar 2023, 16.00 Uhr

INERTIA
NOTHING HAPPENS UNTIL SOMETHING MOVES?
Finissage

Zusammen mit der Künstlerin Effrosyni Kontogeorgou wollen wir zum Abschluss der Ausstellung noch einmal auf die Raumarbeit eingehen Die Verbindung von Kultur und Natur, die in dieser ortsspezifischen Arbeit anschaulich und thematisch wird, hat in der Tat etwas mit der Region und der Landschaft des Ruhrgebiets zu tun. Mit dem Kohleabbau, der Veränderung der Landschaft durch Industrialisierung, aber auch mit der Topographie der Innenstadt von Essen-: Wir werden sehen, dass Donna Haraway mit ihrer noch immer hochaktuellen Sicht der Zusammenhänge und fließenden Übergänge von Kultur und Natur Recht hat. Zumindest wollen wir ihre spannenden Thesen, in denen es auch um Ökologie und Feminismus geht, zur ( sicher nicht abschließenden) Diskussion stellen. Ausgangspunkt bleibt bis zum Schluss natürlich die elementare Arbeit und der gesamte Werkbegriff von Effrosyni Kontogeorgou, in der es auch keine diametralen Unterschiede von Kultur und Natur gibt, bei der die die Übergänge im ständigen Fluss bleiben.


Sonntag 5. März, 12 Uhr

Ausstellungseröffnung
Christopher Muller
EASY TOOLS

Christopher Muller thematisiert in seinen Stillleben nicht nur das Verhältnis der Dinge zueinander, sondern zugleich auch unsere Sicht darauf. Seine Bilder verdeutlichen, dass wir in einem komplexen Geflecht von Gefühlen, Vorlieben und Abneigungen stecken, das auch unsere Erwartungen und Handlungen im Alltag beeinflusst. Mullers Bilder zeigen Alltägliches, Normales, anscheinend Beiläufiges und sensibilisieren uns doch auf erstaunliche Weise für die Mechanismen unserer eigenen Determiniertheit. Der Künstler entwickelt für diese Ausstellung ganz neue Arbeiten im Bereich Stillleben, Collage und Malerei und wird sie zur Premiere im Raumkontext des Kunstvereins vorstellen. Die Ausstellung definiert sich nicht allein durch das perfekte Nebeneinander von Werken an den Wänden, sondern durch die mit ihrer Hilfe stimulierte und aktivierte Betrachtungsweise. Das hängt damit zusammen, dass die Arbeiten untereinander korrespondieren und in ihrer Konstellation immer mehr ergeben als nur die Summe ihrer Einzelelemente. Sie versetzen uns in die Lage, uns unserer eigenen Rolle als Betrachtende bewusst zu werden und lösen etwas in uns aus, das mehr ist als interesseloses Wohlgefallen. Das große Schaufenster des KV macht die Ausstellung einsehbar und sorgt für eine Anbindung an das innerstädtische Umfeld. Die Einbeziehung von Besuchenden, Mitgliedern des KV und Studierenden der Folkwang-Universität ist garantiert und damit auch Bestandteil des Ganzen. Ausstellungsdauer: bis 21. Mai 2023


Vom Kunstverein Ruhr empfohlene Ausstellungsräume und Institute in der Umgebung.
KOP12 (Essen)
https://kop12.de/
Marie Wolfgang (Essen)
http://marie-wolfgang.de/
Baustelle Schaustelle (Essen/Düsseldorf)
https://www.baustelle-schaustelle.de/
Kunsthaus Essen
http://www.kunsthaus-essen.de/
City of Gold (Essen)
https://www.instagram.com/_cityofgold_/
Neuer Essener Kunstverein
http://neuer-essener-kunstverein.de/
Galerie Januar (Bochum)
https://www.galerie-januar.de/
Museum Folkwang
https://www.museum-folkwang.de/
adhoc (Bochum)
http://adhocraum.com/index.html
Neuland Projektraum (Bochum)
https://www.facebook.com/neuland_projektraum-101814271392121/
Kunstverein der Rheinlande und Westfalen
https://www.kunstverein-duesseldorf.de/
K20 / K21 Düsseldorf
https://www.kunstsammlung.de/de/
Kunsthalle Düsseldorf
https://www.kunsthalle-duesseldorf.de/
KAM Kunst am Moltkeplatz
http://www.kunst-am-moltkeplatz.de/
Forum Kunst und Architektur
https://www.forumkunstarchitektur.de/
Zeit Raum Ruhr – Kunsträume, Kunstvereine und Initiativen
http://zeit.raum.ruhr/de/ruhr
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